Haarausfall

– Haarwuchsprobleme medizinisch lösen

Kaum ein anderes körperliches Merkmal prägt unser individuelles Erscheinungsbild mehr als unsere Haare. Daher sind verständlicherweise viele Menschen sehr beunruhigt, wenn sie Veränderungen wie z.B. verstärkten Haarausfall, dünnere oder brüchige Haarschäfte oder kahle Stellen an ihrer Kopfhaut feststellen.

Veränderungen an den Haaren können vielfältige Ursachen haben: Hormonveränderungen, Hautkrankheiten, Infektionskrankheiten, einseitige Ernährung. Außerdem gibt es eine ganze Reihe von Haarerkrankungen, für die immer noch keine schlüssige Ursache ermittelt werden konnte.

Daher ist es für den Hautarzt zunächst einmal sehr wichtig, in einem ausführlichen Gespräch mit dem Patienten mögliche Ursachen herauszufiltern. Anschließend wird er die Kopfhaut, die Beschaffenheit und Dichte der Haarfollikel, die Form und Stabilität der Haarschäfte genau untersuchen.

Um internistische oder hormonelle Ursachen (wie z.B. Eisenmangel, Schilddrüsenstörungen, Hormonstörungen, Entzündungen) auszuschließen, ist oft eine Blutentnahme erforderlich.

Die wichtigste Maßnahme ist die genaue Untersuchung der Haarwurzeln, - das Trichogramm. Nach einer Frist von 5 Tagen, an denen die Haare nicht gewaschen werden dürfen, werden an zwei Stellen der Kopfhaut jeweils etwa 50 Haare samt Haarwurzeln herausgezogen. Anschließend wertet der Arzt unter dem Mikroskop die Verteilung der verschiedenen Haarwurzeltypen aus, um sich ein genaues Bild von der Art des Haarausfalls machen zu können.

Nach Auswertung aller Ergebnisse kann der Arzt dann den Patienten über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten beraten.

Für weitergehende Informationen klicken Sie bitte auf www.prohaar.msd.de.